Mit High-Tech wird Nike zum Marktführer bei Sportschuhen
Schuhe mit den Emotionen sportlicher Großereignisse zu verbinden und Ausnahmesportler als Werbeträger einzusetzen, solche Marketingstrategien machten die US-Firma Nike ab den 1970er Jahren international bekannt. Seinen Aufstieg zum führenden Hersteller von Sportschuhen, modischen Sneakern und Artikeln wie Golfschlägern oder Bekleidung verdankte Nike allerdings nicht allein seinen als kreativ gelobten Kampagnen. Die Basis für den Erfolg von Nike Schuhen lag eher darin, dass die Amerikaner für den Entwurf neuartiger Laufschuhe innovative Techniken entwickelten. Es ist daher kein Zufall, dass Nike Sportschuhe oft den Esprit eines High-Tech-Produkts ausstrahlen. Nike-Gründer Bill Bowermann und Phil Knight, beide selbst Trainer und Sprinter, gaben das Ziel für ihr nach der griechischen Siegesgöttin benanntes Unternehmen vor: Laufschuhe leichter und griffiger zu machen.
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Seit 2003 gehört die Kultmarke Converse zum Nike-Konzern
Den Durchbruch schaffte Nike mit einer Verfahrenstechnik aus der Weltraumforschung. Dabei wurden Lufttaschen in die Sohlen von Sportschuhen eingearbeitet. Seit 1978 gehörten die Laufschuhe mit den gelenkschonenden und gewichtsreduzierenden Airbags zum Programm. Dazu zählen klassische Modelle wie die Nike Air oder Nike Air Max Laufschuhe. Die sichtbaren volumigen Luftpolster wurden zum Markenzeichen der Nike Schuhe und insbesondere bei Jugendlichen zu Kultschuhen. Außer der Kernmarke Nike, unter der etwa auch Fußball- und Baskettballschuhe, modische Sneaker für Frauen, Kinderschuhe sowie Sporttextilien und Ourdoormode angeboten werden, gehören zum Konzern der Schuhhersteller Cole Haan, der Surf- und Skateboardspezialist Hurley, der Sportschuhproduzent Umbro sowie seit 2003 die US-Firma Converse mit ihrem Retrokultschuh Chuck Taylor All Stars.
